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Samstag, 25. April 2026

Tisch mit Ameisenverbot

Der ameisensichere Tisch im Treibhaus

Das Giesswasser soll seitlich ablaufen, deshalb die Wasserwaage.

Die Füsse stehen im Wasser: Für Ameisen unzugänglich!

Blick von untern: Holzbretter auf einer lackierten Eisenstruktur.

Ein sicherer Tisch für delikate Pflanzen,
die Blattschneideameisen dürfen gerne darum herum tanzen.

Verboten ist jedoch auf den Tisch zu steigen,
auch verboten, auf dem Tisch zu weiden,
und zarte Blätter abzuschneiden.

Dank dem Wasserbecher ist der Aufstieg zu,
und die Pflanzen haben ihre Ruh!

Freitag, 24. April 2026

Kürbisernte

Die Kürbisernte vom Hochbeet.

Das fast leergeräumte Beet.

Lea's Butternut-Kürbisse aus dem Ofen-Rezept.

Vergeblich ist nicht alles, was wir lernten,
manchmal kann man auch was ernten.

Nachdem verwelkt sind Blatt um Blatt,
ernten wir die Butternut.

Wir sind vom Überfluss geplagt,
Kürbisrezepte sind nun gefragt.

Freitag, 6. Februar 2026

Kürbis im Ofen

Vor zwei Monaten habe ich die Kürbispflanzen gesetzt.
Jetzt beginnen die Kürbisse zu reifen. Hier ein runder.

Ein längliches Modell versteckt sich im Gras.

Dieser Kürbis ist noch länger.

Das ist die klassische Form des Butternut-Kürbis.

Diese drei sind noch nicht reif.

Nochmals zwei runde, nebeneinander.

Unser Nachtessen - Kürbis im Ofen.

Wir müssen nicht mehr warten,
die Kürbisse sind reif im Garten,

Es sind ziemlich viel,
die erste kam leicht vom Stiel.

Lea hat ein gutes Rezept entdeckt:
Kürbis im Ofen - hat gut geschmeckt.

Das Rezept
  • Den Kürbis in heissem Wasser 10 Minuten schwellen.
  • Schälen, in Stücke schneiden.
  • Öl auf Backblech geben, Stücke auf Blech verteilen.
  • Würzen mit Paprika und Salz.
  • Ein Zweig Rosmarin dazu legen.
  • Im Backofen bei 190 Grad backen 30 Minuten,
    nach 15 Minuten Öl über die Kürbisse sprinkeln. 

Samstag, 24. Januar 2026

Salamischeiben

Mit der Motorsäge schneide ich den Strunk wie einen Salami in Scheiben.

Während dieser Aktion habe ich mit meiner Husqvarna 61 Freundschaft geschlossen.

Die Scheiben lassen sich mit dem Traktor zum Pyrolysetrichter transportieren.
Ich hoffe, sie trocknen dort in ein paar Monaten, damit ich sie zu Holzkohle pyrolysieren  kann.

Den Baumstrunk teilen wir salamitaktisch,
der Abtransport gelingt dann praktisch,
der Baumstrunk geht so scheibchenweise,
mit dem Traktor auf die Reise.

Für diese Mal gelöst, der Picudo-Rojo-Schreck,
der abgestorbne Baum, der ist nun weg.

Freitag, 23. Januar 2026

Palmenstamm schuppen

 Der Stamm der Phoenix canariensis Palme,
die vom  Picudo rojo getötete wurde.


Diesen Stamm zu entsorgen ist gar nicht so einfach.

Irrsinnig schwer, weil er innen nass ist,
wegen den Käfern will man ihn auch nicht liegen lassen.

 
Mit einem Durchmesser von ein Meter zwanzig
ist dieser Palmenstamm elefantig.
Verbrennen geht nicht, das ist krass,
denn innen ist der Stamm pflotschnass.

Drum entferne ich am Anfang, gar nicht träge,
die Schuppen mit der Elektrosäge.
Sind diese Schuppen erst mal abgehackt,
ist der Stamm schon ziemlich nackt.

Dienstag, 9. Dezember 2025

Biochar und Kürbispflanzen

Hier stapeln sich die Eimer mit Biochar aus unseren Trenntoiletten.

Workaway Richie hat uns 16 angezogene Kürbisartige hinterlassen,
die gerne in den Garten gesetz würden.


Mit dem Traktor transporierte ich die Biochar-Eimer in den Garten.

Die Eimer leerte ich einfach auf die überwucherten Beete - keine Zeit zum Jäten.

Dann noch von unserer Bokashi Erdmischung draufgeleert und die Pflanzen eingesetzt.

Einen guten Monat später sieht man: die Kürbisse haben sich durchgesetzt!

Soviel Eimer voll mit aufgelad’nem Biochar
sind eigentlich doch wunderbar,
und Richies viele Kürbispflanzen,
die er zog, sind sicher positiv im Ganzen.

Man kann doch die Kohle einfach auf die Beete leeren,
die Kürbisse rein, dort können sie sich vermehren,
sie fürchten weder Ameisen noch Bermudagras,
sie wuchern drauflos, ohne Grenzen, ohne Mass.

Montag, 1. Dezember 2025

Pflaumen

Einer unserer Pflaumenbäume

 
Bevor sie auf den Boden fallen, pflücken wir sie

Gibt eine ganze Pfanne voll

Ein Genuss für unsern Gaumen
sind jetzt die reifen Pflaumen.

Lea lächelt ganz verzückt,
während sie die Pflaumen pflückt.

Diese Früchte sind gesund,
die besten stecken wir gleich in den Mund.

Donnerstag, 27. November 2025

Taco de Reina

Taco de Reina - der Stab der Königin

Habe ich gar nicht gewusst - stammt aus Südamerika.

Kapuzinerkresse auf Deutsch.

Die oberirdischen Teile sollen alle essbar sein,
und als Heilpflanze sei sie auch vielseitig nutzbar.

Nun wuchert sie wieder die kesse
farbenfrohe Kapuzinerkresse.

Taco der Reina - als Königin erlaucht,
sie wurde von den Inka zur Wundheilung gebraucht.

Südamerikanische Abstammung - wer hätte das gedacht,
1684 von Peru nach Holland gebracht.

Sie eroberte bald Kloster- und Bauerngärten,
dank ihrer Schönheit und ihren medizinisch-kulinarischen Werte.

Eine Blume, die gefällt,
verbreitet sich über die ganze Welt.

Donnerstag, 6. November 2025

Gartenrundgang mit Lea

Die Rosskastanie blüht.

Der Avocodobaum, den Lea selber gezogen hat,
blüht dieses Jahr das erste Mal.


Die Plaumen nennt man hier 'Ciruelas'.

Eigentlich glaubten wir, diese beiden Bananenbäume wären erfroren.

Haselnüsse

Die brasilianische Guave blüht.

Blühender Apfelbaum.

Wenn man sich das ganze Jahr abrackert und bemüht,
freut man sich, wenn die Rosskastanie blüht.

Lea’s selbst gezogener Avocadobaum,
blüht heuer zum ersten Mal, man glaubt es kaum.

Ein Festmahl für den Gaumen
werden einmal diese roten Pflaumen.

Über die erfrorenen Bananenstauden singt der Sänger:
‘Totgeglaubte leben länger’.

Ob wir von diesen grünen Haselnüssen,
auch was kriegen, kann man heute noch nicht wissen.

Apfelbaum und Guave blühen,
als Dank für alle unsere Mühen.

Samstag, 25. Oktober 2025

Küchenkräuter

Lea's Küchenkräuter vor unserem Cabaña

Petersilie

Basilikum

Dill

Ein schöner Anblick, ein gefreuter,
sind Lea’s Blumen und die Küchenkräuter,
Petersilie und Basilikum ganz frisch,
sind kaum gepflückt, schon auf dem Tisch,
und jedermann kann sagen was er will,
doch im Gurkensalat, da braucht es Dill.

Dienstag, 14. Oktober 2025

Palme therapieren

Diese Palme ist vermutlich auch vom Picudo Rojo befallen.

Doch wie soll man hier zum Stamm kommen?

Nach zwei heldenhaften Stunden habe ich einen Teil des Stammes frei gelegt.

Auch trockene Stacheln können stechen.

Unter der Palme geniesse ich den Schatten und die schöne Aussicht.

Um den Picudo Rojo zu bekämpfen mit Endoterapie
muss man den Stamm anbohrern - aber wie?

Bis man durch die Stacheln den Stamm erreicht,
ist es viel Arbeit, das ist gar nicht leicht.

Mit Astsäge, Vorsicht und Mut,
schafft man es, ohne zu verlieren allzu viel Blut.

Doch lässt man sich dabei nicht verdriessen,
kann man nachher Schatten und Aussicht geniessen.

Montag, 13. Oktober 2025

Löwenmäuler

Die Löwenmäuler sind eigentlich mehrjährige Pflanzen.

Im zweiten Jahr sind sie eher grösser und kräftiger.

Ein Engelchen döst friedlich zwischen den Blumen.

Letztes Jahr hat Lea die Löwenmäuler angesät,
die Ameisen haben einen grossen Teil davon abgemäht,
doch dieses Jahr - oh Wunder!
schlugen sie wieder aus, die Löwenmünder.
Lea hat sie vor unser Cabaña gestellt,
und ein Engel hat sich zu ihnen gesellt.